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VP Rohrbach | Informationsabend: Nahwärmeversorgung
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Informationsabend: Nahwärmeversorgung

Informationsabend: Nahwärmeversorgung

Mit Grundsatzbeschlüssen für eine Nahwärmeversorgung hat die Gemeinde eine umweltfreundliche Entscheidung getroffen: Schule, Kindergarten und das Gemeindehaus sollen künftig mit regionaler Biomasse beheizt werden. Die Betreiber der geplanten Nahwärmeversorgung, Ing. Werner Hofbauer und Nikolaus Kahrer luden vorige Woche zu einer Informationsveranstaltung in den Gemeindesaal ein.

Nach Informationen von Landesenergieberater Anton Pasteiner über Biomasse-Nahwärmeversorgung aus globaler Sicht präsentierten die Fachexperten  Ing. Werner Hofbauer und Ing. Mag. (FH) Franz Figl das geplante Projekt.  „Zur Wärmegewinnung wird ausschließlich Holz in Form von Hackgut verwendet, denn Holz ist ein nachwachsender Brennstoff, der uns durch die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder zur Verfügung steht. Die Kesseltechnik der geplanten 400 KW-Anlage sowie die hocheffiziente Rauchgasreinigungsanlage machen es möglich, garantiert CO2-neutrale Energie zu erzeugen, was wiederum wesentlich zum Klimaschutz beiträgt“ informierte der zukünftige Betreiber im vollbesetzten Gemeindesaal. Der Umstieg auf Biomasse hilft zudem, Heizkosten zu sparen und schafft Unabhängigkeit von unbeständigen Preisen und Lieferungen aus politisch instabilen Gebieten“ so Hofbauer

Über den geplanten Standort der Biomasse-Nahwärmeversorgung am Areal der ehemaligen „Zentrale“ nahe der Wohnhausanlage „An der Sägemühle“ wurde beim Informationsabend allerdings heftig diskutiert. „Wir finden das Projekt grundsätzlich sehr gut, aber der Standort passt uns nicht“ brachte es eine Anrainerin auf den Punkt. Bewohner  aus der Wohnanlage „An der Sägemühle“ befürchten Belästigung durch Staub, Lärm und Russ. Durch das Heizwerk selbst, vor allem aber Lärm- und Staubbelästigung durch die Anlieferung des Hackgutes mit Lastkraftwägen.

Der Projektbetreiber sieht indes alle Vorgaben eingehalten und verweist auf langjährige Erfahrungen, auf  modernste Kesselanlagen und eine vorbildliche Abgasreinigung. „Zudem bleibt die Wertschöpfung in der Region da regionale Land- und Forstwirtschaftsbetriebe das Waldhackgut für den laufenden Betrieb liefern und außerdem wären Kapazitäten für Anschlüsse von Haushalten „An der Sägemühle“ vorhanden“ so Werner Hofbauer.

„Wir belästigen garantiert keine Nachbarn und schaden in keiner Weise der Umwelt“ verwies auch Co-Betreiber und Landwirt Nikolaus Kahrer auf das umweltfreundliche und moderne technische Konzept.

Bürgermeister Karl Bader dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Infoveranstaltung für ihr großes Interesse und verwies darauf, dass die Anliegen sehr ernst genommen werden. „Im Interesse des Klima- und Umweltschutzes soll die erneuerbare Energie auch in Rohrbach stärker genutzt werden“ so Bader.

 

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